Die letzten zwei Monate im Jahr stellen für Kapitalanleger jeweils eine besondere Herausforderung dar. Für Aktionäre beginnt die «quiet period», die Zeit, in der die Managements nur noch von den Börsen geforderte Informationen über ihre Unternehmen bekanntgeben. Die Geschäftsresultate sind schon weitgehend gesichert, die Geschäftsberichte werden vorbereitet, so dass im Folgejahr meistens nur noch Abgrenzungen und Bewertungsfragen anstehen. Informationen an selektive Analysten oder Investoren würden einem Insidervergehen gleichkommen. Die Anleger bewegen sich in diesen Wochen somit im Nebel, obwohl gerade dann oft wichtige Beschlüsse über Neuausrichtungen, Restrukturierungen ...