Ich glaube, es war der österreichische Schriftsteller, grossartige Misanthrop und tiefe Skeptiker gegenüber im Grunde allem, Thomas Bernhard, der sagte: «Die Katastrophe fängt damit an, dass man aus dem Bett steigt.»
Ich bin wach seit sechs Uhr früh, das Jahr noch nicht viel länger, ich sitze am Fenster, trinke Espresso und warte auf das Licht des Tages und den blauen Himmel, den mir mein Wetter-App versprochen hat. Katastrophe, denke ich, ist zu viel gesagt, oder ich bin noch nicht so weit, aber es gibt Tage, Wochen gar, da wäre man besser nicht aufgestanden, ohne Zweifel.
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