Salvador Dalí, Die Beständigkeit der Erinnerung, 1931 – Kaum eines jener Dinge, die einst als für immer gegeben schienen, scheint gerade von ewiger Beständigkeit; nicht das Universum, schon gar nicht die Alpen, Gott auch nicht, vielleicht auch nicht die Zeit und der Raum, und das Beständige an der Erinnerung ist nur, dass wir uns andauernd erinnern, nur nicht mehr an das, was wir vergessen haben. Vielleicht ist ausgerechnet der Traum in seiner Flüchtigkeit das einzig Ewige.
Kleine Gnade des Daseins.
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