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«Ich kann und will nicht zu diesem Massentourismus stehen»
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Reckingen

«Ich kann und will nicht zu diesem Massentourismus stehen»

Alle wollen nach Zermatt, Kurt Lauber wollte weg. Der Bergführer hat sein ganzes Leben im Dorf verbracht, 24 Jahre davon als Hüttenwart am Fuss des weltbekannten Bergs. Nun ist der «Wächter des Matterhorns» ins Goms gezogen – oder muss man sagen: geflohen?
Hund Gin reagiert frenetisch auf neue Gesichter, Handwerker Julius kennt er bereits. Es herrscht Aufbruchsstimmung im neuen Haus, alles ist frisch und hell. Kurt Lauber, gelernter Polymechaniker, hat tatkräftig mitgeholfen beim Bau seines neuen Paradieses. Seit drei Monaten lebt er jetzt hier mit seiner Frau Stéphanie. Wenn man mit ihm durch den alten Dorfkern von Reckingen spaziert, hat man das Gefühl, dass er immer schon hier war. Der Bergführer ist im Basislager seines Lebensabends angekommen. «Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt»: Bergfüh ...
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