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«Ich habe zu tun»

Wenn es viel zu erledigen gibt, ist ein Arbeitsgerät wie der Ford Ranger Wildtrak PHEV eine geniale Hilfe. Ausserdem weist der Pick-up Wege in automobile Traumwelten.

Der Ballast eines halben Lebens scheint sich in meinem Keller, auf der Terrasse und in weiteren Ecken unserer Wohnung zu sammeln und erinnert mich jedes Mal wortlos vorwurfsvoll daran, dass ich mich damit mal befassen müsste. Meine Frau hingegen spricht die Vorwürfe durchaus wortreich aus und erinnert mich daran, dass das Versprechen, den Ballast auf dem Recycling-Hof loszuwerden, schon vor Monaten abgegeben wurde. «Ich habe auch noch anderes zu tun», lautet dann die nicht besonders originelle Ausrede. Und ausserdem fehlt es mir an einem geeigneten Fahrzeug, das ausreichend Platz bietet und mit der nötigen zupackenden Arbeitsmentalität ausgestattet ist.

LICENSE EXPIRES: In perpetuity - LICENSE BY: Ford LICENSE SCOPE: A - Earned editorial, press releases, press kits. REGION: Europe COPYRIGHT AND IMAGE RIGHTS: This content is solely for editorial use and for providing individual users with information. Any storage in databases, or any distribution to third parties within the scope of commercial use, or for commercial use is permitted with written consent from Ford of Europe only.
Starker Auftritt: Den Ford Ranger Wildtrak gibt es jetzt auch mit effizientem Plug-in-Hybrid-Antrieb.
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Geniale Hilfe kommt in Form eines fröhlich in «Cyber Orange Metallic» lackierten neuen Ford Ranger Wildtrak PHEV. Erstmals gibt es den Pick-up mit der langen ruhmreichen amerikanischen Geschichte als Modell mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, in dem Elektro- und Benzinmotor sowie eine Batterie integriert sind. Das sorgt für eine erstaunliche Effizienz, davon wird später noch die Rede sein. Zuerst aber fällt mir auf, dass das «Schwergewicht», wie der Pick-up bei Ford auch genannt wird, auch die Kraft hat, einen in ganz neue Welten mitzunehmen.

Der Ranger ist ein Traumwagen der anderen Art, mit einer Aura, die die Fantasie anregt.

Der Ranger ist ein Traumwagen der anderen Art, kein flamboyantes Sportauto oder ein teurer Luxusschlitten, dafür aber mit einer Aura ausgestattet, die Abenteuer erahnen lässt und die Fantasie anregt. Würde ich nicht mitten in der Stadt Zürich wohnen, wäre der Ford mit der geräumigen Ladefläche, der weit über dem Strassengeschehen angebrachten Doppelkabine und der erhabenen Übersicht vielleicht der Beginn eines wunderbaren neuen Lebens irgendwo am romantischen Rand der Zivilisation. Leider fehlen mir einige entscheidende Fähigkeiten und Eigenschaften für ein solches Leben, mein handwerkliches Geschick beispielsweise erschöpft sich fast vollständig im Zusammentragen verwitterter Balkon-Holzstühle und der rustikalen Demontage einiger alter Möbel, die ich mit Unterstützung des Ford Ranger endlich aus meinem real existierenden urbanen Leben schaffen will.

 

«Nicht gross genug»

Über Nacht habe ich die Batterie an der Ladestation in der Garage aufgefüllt und dabei festgestellt, dass der Ranger zwar ziemlich gross ist, aber mit etwas Um- und Vorsicht durchaus alltagstauglich sein könnte. Später erleide ich dann in dieser Hinsicht einen Rückschlag, bei der Einfahrt in die Recycling-Stelle der Stadt Zürich findet die Frau am Schalter:«Ihr Auto ist zwar gross, aber nicht gross genug. Sie dürfen hier nicht abladen.» Hier, so erfahre ich, dürfen nur Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gewicht ihren Müll loswerden.

Das Entsorgen von Sperrgut, so viel lerne ich dabei immerhin, ist in Zürich so gut durchreguliert wie das Design der Marronihäuschen oder das Betreiben von Boulevardcafés. Beim zweiten Anlauf und bei einem anderen Recycling-Hof klappt es dann, knapp hundert Kilogramm Sperrgut lade ich ab und um. Alles muss erst auf einen Wagen geladen werden, um es sorgfältig zu wiegen, und soll dann, nach Vorgabe des Aufsichtspersonals – je nach Art des Materials – am richtigen Ort deponiert werden. Die Entsorgung wird am Ende dann per Kilogramm verrechnet, rund 75 Kilogramm Altlasten werde ich in kurzer Zeit los.

Das Gefühl, etwas erledigt zu haben, sind die 22.70 Franken allemal wert, und als Belohnung beschliesse ich, mit meinem sehr amerikanischen Fahrzeug einen sehr amerikanischen Ort anzufahren: Bei einem Whopper mit extra Käse und Speck, überraschend knackigem Salat sowie Pommes frites mit Mayonnaise und Ketchup bei Burger King denke ich darüber nach, dass ein Leben mit so rustikalen Tätigkeiten und einer gewissen «Let’s do it»-Mentalität einen hohen Zufriedenheitsquotienten haben könnte.

Das bleibt freilich ein Traum, auch wenn das perfekte Auto dafür vor dem Fast-Food-Restaurant auf dem Parkplatz steht. Das «Kultfahrzeug» (Ford) ist nicht nur der meistverkaufte Pick-up in Europa der letzten zehn Jahren, sondern auch mit erstaunlichen Fähigkeiten ausgestattet. Bei anderer Gelegenheit durfte ich mich schon einmal von den Fähigkeiten des Ford Ranger im Gelände überzeugen, was man tatsächlich erlebt haben muss, um es zu glauben. Mit 3500 Kilogramm maximaler Anhängelast, 3190 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht und 1200 Kilogramm maximaler Nutzlast übersteigen die Kapazitäten des Ranger weit die Anforderungen für meine kleine Recycling-Odyssee.

 

Das Weltauto

Alles an diesem Ford wirkt robust, zäh und ausdauernd, die Ladefläche macht den Anschein, als könnte ihr auch ein Meteoriteneinschlag nichts anhaben. Das ist zugegebenermassen etwas übertrieben, aber auch nur ein wenig. Als Fahrer ist man ebenfalls von einem Solidität ausstrahlenden Cockpit umgeben, auf moderne Annehmlichkeiten wie einen grossen Bildschirm, Assistenzsysteme für entspanntes Autobahnfahren und Apple Car Play oder Android Auto muss selbstverständlich trotzdem nicht verzichtet werden.

«Der Ranger ist ein echtes Weltauto», formuliert es ein Kollege des Blicks. In den USA gilt er als mittelgrosses Pick-up-Modell, während die legendäre F-Serie (s. Kasten rechts) seit dem Jahr 1948 und in vierzehn Generationen das automobile Symbol des hart arbeitenden Amerikas ist. Seit 32 Jahren ist der Ford F-150 das meistverkaufte Auto der USA, über 40 Millionen dieser Trucks, wie sie natürlich genannt werden, wurden bereits produziert. Der Ford Ranger Wildtrak PHEV ist im Vergleich mit dem F-150 auch im schweizerischen Umfeld alltagstauglich.

Auch wenn der Plug-in-Hybrid eine relativ bescheidene elektrische Reichweite von etwas mehr als dreissig Kilometern hat, ist mein Erledigungstrip ziemlich sparsam. Drei Liter Benzin auf hundert Kilometer werden am Ende angezeigt; weil ich tatsächlich noch anderes zu tun hatte, bin ich mit dem Ford auch noch zu einem Geschäftstermin gefahren. Dort gibt es eine Ladestation, so dass am Ende meines – wie ich finde – arbeitsreichen Tages über 80 Prozent der Strecke mit kurzen und mittleren Distanzen elektrisch zurückgelegt werden konnten.

 

Massgeschneiderter Helfer

So gesehen, ist der Ford Ranger Wildtrak PHEV ebenso vielseitig wie effizient. Wer will, kann sich mit verschiedenen Kabinen- und Fahrgestellvariantenn und schier unzähligen Ausstattungsoptionen einen beinahe massgeschneiderten Helfer auf vier Rädern zusammenstellen. Schliesslich gibt es immer etwas zu tun.

 

Ford Ranger Wildtrack PHEV ab Fr. 62 885.–

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