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«Geld gefährdet demokratische Prozesse»
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«Geld gefährdet demokratische Prozesse»

Der Basler Soziologe Ueli Mäder prägt die Debatte über Superreiche und das Erben. Jetzt blickt er auf seine Kindheit zurück und spricht über seinen verstorbenen Bruder.
Ueli Mäders Pamphlet «Wie Reiche denken und lenken» löste 2010 viele Reaktionen aus. Weltwoche-Journalist Urs Paul Engeler spottete über Mäder («wohlbestallter Soziologiedozent» mit einer «Zuneigung zu Aufschneidern»). Mäder warf dieser Zeitung vor, «Ressentiments» zu schüren. Inzwischen sind knapp fünfzehn Jahre vergangen. Der emeritierte Professor für Soziologie an der Universität Basel ist gutgelaunt. Den Weltwoche-Journalisten begrüsst der Altlinke direkt auf dem Perron am Bahnhof Rheinfelden. Wenige Minuten später sind wir in Mäders Altstadtwohnung. Das Gespräch kann beginnen. ...
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