Weltwoche: Herr Infantino, mit der Verleihung des neuen Fifa-Friedenspreises an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump haben Sie in ein Wespennest gestochen. Kommentare wie «Polit-Farce» und «surreales Spektakel» gehörten noch zu den freundlicheren. Was entgegnen Sie den Kritikern in den Redaktionsstuben?
Gianni Infantino: Der Fifa-Friedenspreis soll konkrete Beiträge zum Dialog, zur Deeskalation von Konflikten, zur Waffenruhe und zur Stabilität würdigen. Er soll Personen auszeichnen, die zum Weltfrieden beitragen. Die Kritik daran finde ich himmeltraurig. Am meisten stört mich, dass sich praktisch kein Kritiker mit dem eigentlichen Sinn des Preises beschäftigt ha ...