Neulich schrieb eine Spiegel-Journalistin, Politikerinnen wie die linke Heidi Reichinnek würden zeigen, dass es für Frauen in unserer Gesellschaft «noch immer zu wenig Machtrollen» gebe. Das müsse sich ändern. «Wir brauchen mehr Frauen in Chefetagen und Parlamenten!», lautet das Dauermantra. Und meistens klingt es so, als müsste man das regeln, als müssten Frauen durch Quoten oder Paritätsgesetze hineingestemmt werden, weil sie es allein nicht schafften. Das wirkt schon mal bevormundend. Macht ist im Jahr 2025 geschlechtsunabhängig. Ich bewundere jene, die sich an die Spitze durchboxen – und viele Frauen tun genau das. Idealerweise sollte Macht mit Kompetenz, Ehrgeiz und ...