Reise-Enduro
Benelli TRK 902 Xplorer
_ Die Benelli TRK 902 Xplorer ist das neue Topmodell der Marke. Ihr Reihenzweizylinder mit 904 ccm leistet 95 PS, wobei die Motorenabstimmung für kräftiges Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich ausgelegt ist. Die Reisefraktion wird den grossen Tank mit 20 Liter Fassungsvermögen mögen. Mit dem 19-Zoll-Vorderrad schielt die Xplorer auch auf Offroad-Passagen. Die strassenorientierte Fraktion greift eventuell eher zum Schwestermodell TRK 902 Stradale mit 17-Zöllern. Im mittleren Hubraumsegment greift neu die TRK 602 X an.
YME NV
Preis noch nicht bekannt
BMW F 450 GS
_ Was letztes Jahr noch eine Studie war, kommt endlich definitiv zu den Händlern: Die kleinste GS von BMW. Perfekt auf die Einsteigerklasse bis 48 PS abgestimmt ist die F 450 GS die BMW-Reise-Enduro ab 18 Jahren. Technisch bietet sie das Maximum in dieser Klasse und noch mehr, da die Komfort steigernde BMW-«Easy Ride Clutch» optional erhältlich ist. Ihr neuer Reihenzweizylinder mit dem ungewöhnlichen Hubzapfenversatz von 135 Grad soll einen charakterstarken Klang bei hoher Laufruhe erzeugen. Ab Fr. 7660.–
CFMOTO 1000MT-X
_ Sie ist die bislang stärkste Reise-Enduro von CFMOTO: die 1000MT-X. Mit ihrem 113 PS starken Reihenzweizylinder taucht sie ein ins Haifischbecken. Dafür hat sie beste Voraussetzungen ab Werk mit sehr hochwertigen Anbauteilen von KYB, Bosch und Brembo sowie grosszügigen Federwegen von 230 Millimetern. Die Elektronikausstattung ist komplett, und der 22,5-Liter-Tank ermöglicht eine standesgemässe Reichweite. Ganz modern zeigt sich auch ihr Cockpit mit optionaler Smartphone-Konnektivität. Ab 10 490 Euro
Kawasaki KLE 500
_ Fast 20 Jahre nach der letzten Vorfahrin bringt Kawasaki für 2026 eine neue KLE 500. Und im Vergleich zu dieser ist die neue auf Steroiden, denn es ist absehbar, dass die Offroad-Tauglichkeit mit rund 200 mm Federweg deutlich besser sein wird. Grosses Augenmerk legte Kawasaki auf die Fahrerposition, die stehend wie sitzend sehr komfortabel sein soll – auch dank einem verstellbaren Windschild. Mit dem bekannten und bewährten 451-Kubik-Parallel-Twin mit 45 PS passt die KLE perfekt in die A2-Kategorie, auch preislich! Ab Fr. 6600.–
Yamaha Ténéré 700 World Raid
_ Die neue Ténéré 700 World Raid vertraut weiterhin auf den bewährten 689-ccm-Zweizylinder mit 73 PS, verfügt aber neu über «Ride by Wire» und zwei Fahrmodi für Strasse und Gelände. Serienmässig gibt es grandiose 23 Liter Tankvolumen für rund 500 km Reichweite, voll einstellbare KYB-Federung, 6-Achsen-IMU mit Kurven-ABS/Traktionskontrolle, TFT-Display, USB Anschluss, Tempomat und Speed Limiter. Ausserdem bietet die World Raid 2 cm mehr Federweg gegenüber dem Standardmodell. Ab Fr. 13 990.–
Supersport
Ducati Panigale V4 R
_ Sie zeigt, was aktuell im Supersportbereich machbar ist: die Ducati Panigale V4 R. In ihr steckt sehr viel Wissenstransfer aus dem Rennsport, und sie dient auch als technische Basis, als Homologationsmodell für die Superbike-Weltmeisterschaft. Auch wenn sie im Strassenverkehr bewegt werden darf, ist sie dennoch für die Rennstrecke optimiert, was beispielsweise ihr Getriebe mit der Neutralposition unter dem 1. Gang und mit zusätzlicher Lock-Funktion unterstreicht. Ein Bike für Racer, Fans und Enthusiasten! Ab Fr. 45 690.–
KTM 990 RC R
_ Dank der neuen KTM 990 RC R haben die Orangen wieder einen Supersportler im Programm. Der Reihenzweizylinder mit 947 ccm basiert auf dem Triebwerk der 990 Duke und wurde neu abgestimmt (130 PS). Sehr typisch für KTM ist der Stahlrahmen, sowohl hier als auch in der MotoGP. Selbstverständlich in diesem Segment ist die volle Lotte in Sachen Elektronik der RC R. Ebenfalls zum guten Ton gehören Winglets. Sehr clever sind die verstellbaren Fussrasten für Fahrkomfort auf der Strasse oder Schräglagenfreiheit auf der Strecke. Ab Fr. 15 490.–
Suzuki GSX-R1000R
_ Einer der klingendsten Namen im Supersportbereich kehrt zurück: die Suzuki GSX-R 1000 R, und das pünktlich zum 40-Jahr-Jubiläum. Damit diese die Euro5+-Norm einhält, wurde sehr viel am Motor überarbeitet und verfeinert, unter anderem am Ventiltrieb und an den Kolben. Das Einspritzsystem erhielt ein grosses Update, und die Verkleidung kann mit oder ohne Winglets bestellt werden. Optisch leichter wirkt der neue, schlankere Auspuff. Ab Fr. 18 995.–
Touring
Honda CB1000GT
_ Positioniert ist die Honda CB1000GT exakt zwischen ihrer Basis, der Honda Hornet, und einem ausgewachsenen Tourer. Logischerweise ergibt das einen Sporttourer. Mit cleveren Anpassungen wie einem aktiven Fahrwerk mit etwas längeren Federwegen, Windschutz und einem grossen Tank wird die Langstreckentauglichkeit gesteigert. Eine für 2 Personen komfortable Sitzbank, Seitenkoffer, Hauptständer und Heizgriffe sind ebenso willkommen wie vorhanden. Der Vierzylinder leistet weiterhin 150 PS. Ab Fr. 13 690.–
Suzuki SV-7GX
_ Suzuki erweitert ihre Mittelklasse um die SV-7GX, ein vielseitiges Crossover-Bike zwischen Naked, Tourer und Adventure. Angetrieben wird sie vom kultigen 645-cm3-V-Twin mit 73 PS, der ursprünglich einmal in der SV650 debütierte. In dieser Ausbaustufe kombiniert sie Agilität, Komfort und moderne Technik («Ride by Wire», Quickshifter, TFT-Display). Mit verstellbarer Scheibe, ergonomischer Sitzposition und Assistenzsystemen ist sie für Alltag und Reisen gleichermassen geeignet. Preis noch nicht bekannt
Zontes ZT703-T
_ Die Zontes ZT703 T ist ein sportlich ausgerichteter Tourer mit 699-ccm-Dreizylindermotor, der 95 PS leistet. Ausserdem verfügt er über einen Aluminiumrahmen und auf Touren abgestimmte Marzocchi-Federung. Highlight ist ein integriertes Kamerasystem (Front/Heck) mit internem Speicher. Dadurch soll für zusätzliche Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gesorgt sein. Die Elektronik präsentiert sich komplett mit «Ride by Wire», Kurven-ABS, Tempomat und Fahrmodi. Ab Fr. 8590.–
Enduro/Supermoto
Ducati Hypermotard V2
_ Zwanzig Jahre nach dem Urmodell präsentiert Ducati die neue Hypermotard V2. Der komplett neu entwickelte 890-ccm-V2 mit variabler Ventilsteuerung leistet 120 PS und 94 Nm, bei reduziertem Gewicht von 180 kg fahrfertig. Monocoque-Rahmen, hochwertige Federelemente und eine 6-Achsen-IMU mit umfangreichen Assistenzsystemen unterstreichen den sportlichen Anspruch der vierten Hyper-Generation, die der ersten Version wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Auch als SP-Topvariante verfügbar. Ab Fr. 15 990.–
Husqvarna 701 Enduro & Supermoto _ Auch 2026 gibt es sie noch: Die grossen Einzylinder Husqvarna 701 Enduro & Supermoto erhielten ein Update. Insbesondere in Elektronik und Technik wurde investiert. Neben 5 PS mehr Leistung und optionalen Fahrmodi wurden auch die Serviceintervalle verlängert. Dazu wurde die Verkleidung aufgefrischt, und erstmals sitzt jetzt im Cockpit ein TFT-Display. Diese beiden Modelle sind baugleich auch als KTM 690 erhältlich. Ab Fr. 12 990.–
Triumph Scrambler 900 _ Die 2026er Triumph Scrambler 900 kombiniert ihr markantes Retro-Design mit technischen Updates und einem 900-cm3-Reihen-Twin für souveränes Fahrverhalten auf Strasse und in leichtem Gelände. Der neue Rahmen, Upside-Down-Gabel und IMU-basierte Assistenzsysteme inklusive Kurven-ABS und Traktionskontrolle sorgen für präzises Handling und geringeres Gewicht. Komfortfunktionen wie TFT-Display, USB-C-Anschluss und optionale Smartphone-Integration runden das Paket ab. Ab Fr. 12 995.–
Yamaha WR 125 R _ Die WR125R kehrt als leichtes Dual Sport Bike zurück. Ihr flüssigkeitsgekühlter 125-Einzylinder mit 15 PS liefert kräftigen Antrieb im Stadt- und Geländeeinsatz. Dank 21- und 18-Zoll-Rädern, langem Federweg, robustem Fahrwerk und ABS meistert sie Asphalt wie leichte Offroadtracks. Kompaktes LCD-Display mit Smartphone-Konnektivität, niedrige Betriebskosten und agiles Handling garantieren Allrounder-Talent. Ab Fr. 4990.–
Naked
Honda CB1000F
_ Optisch erinnert die Honda CB1000F an die legendäre Honda Bol d’Or. Viele Designelemente des Klassikers aus den 80er Jahren finden sich hier wieder. Technisch bedient sie sich innerhalb des Konzerns bei der Fireblade, die den auf reinen Strassenbetrieb optimierten Vierzylinder mit 122 PS beisteuert. Dieser steckt im Rahmen der Honda Hornet, der einen längeren Heckrahmen erhielt und so Platz für komfortablen Zweipersonenbetrieb schafft. Die Elektronik ist hochmodern mit Gyrosensorik. Ab Fr. 11 850.–
Kawasaki Z1100
_ Kawasaki bringt mit der Z1100 das tolle Design des Vorläufers Z1000 zurück. Der auf 1099 ccm erweiterte und überarbeitete Vierzylinder drückt 136 PS und soll aus tiefen Drehzahlen deutlich höheres Drehmoment liefern. Die Gänge 5 und 6 wurden für die Fahrbarkeit im Strassenbetrieb etwas länger ausgelegt. Komplett neu und auf dem neusten Stand ist die Elektronik, die nun auch über ein TFT-Display mit voller Konnektivität verfügt. Ab Fr. 12 650.–
MV Agusta Brutale 950 Serie Oro
_ Neben der Brutale 800 kommt neu aus Italien die MV Agusta Brutale 950 Serie Oro. Sie ist eine Sinfonie aus besten Anbauteilen von Brembo und Öhlins und betörendem italienischem Design. Ihr Herzstück aber ist der Dreizylinder mit 931 ccm, der für 148 PS sorgt. Neben der vollen Elektronikausstattung kommt eine GPS-gestützte Ortungsfunktion mit Diebstahlschutz, Unfallerkennung und Geofencing. Leider werden von der Serie Oro mit dem Titanauspuff nur 300 Stück hergestellt. Ab Fr. 23 800.–
Triumph Trident 800
_ Mit der Triumph Trident 800 haben die Briten ihr mehrheitsfähiges Einsteigerbike in eine höhere Klasse gehievt. Basis ist nämlich die erfolgreiche Trident 660, von der sie Rahmen und Designsprache übernimmt. Allerdings hat der Dreizylinder mit 798 ccm mit 115 PS deutlich mehr Muckis. Die hochklassigen Federelemente stammen von Showa und sind einstellbar. In Sachen Konnektivität und Elektronik ist die Trident ebenfalls auf dem neusten Stand. Ab Fr. 10 595.–
Royal Enfield Bullet 650
_ Mit der Bullet 650 führt Royal Enfield die traditionsreiche Baureihe erstmals mit einem 650-ccm-Parallel-Twin fort. Somit ist diese Bullet mit 48PS die stärkste, die es je gab und A2-konform. Das Sechsganggetriebe mit Assist- und Slipper-Kupplung sorgt für kultivierten Durchzug. Eine neue Sitzbank, eine aufrechte Sitzposition, Stahlrohrrahmen, Räder im Format 19- und 18-Zoll und klassische Linien wahren den Charakter. LED-Licht und modernes Kombiinstrument setzen zeitgemässe Akzente. Ab Fr. 9290.–
Cruiser
Harley-Davidson Road Glide Limited
_ Eine ganze Menge an Modellen erhielten bei Harley-Davidson eine Überarbeitung. Heraus sticht jedoch eine Änderung an den «Limited»-Modellen von Road Glide und Street Glide. Hier arbeitet der überarbeitete 117er-Motor mit neu variabler Ventilsteuerung. Da die Leistungsangaben dieselben wie beim Vorgänger bleiben, ist davon auszugehen, dass das VVT-System für eine noch fülligere Drehmomentkurve bei gesteigerter Effizienz sorgt. Ab Fr. 33 900.–
Indian Sport Scout RT
_ Die Scout kann neu auch Touring dank der neuen Indian Sport Scout RT. Der bewährte 1250er-V2 sitzt dabei in einem neuen Fahrwerk, das trotz typischer Scout-Optik fahrdynamisch eine Schippe drauflegen soll. Ab Werk kommt die Sport Scout RT zudem mit Seitenkoffern und einer Kopfschale, beides hochwillkommen auf Reisen. Abgerundet wird das Modell mit einem grossen Touchscreen als Cockpit und einer Menge elektronischer Goodies. Ab Fr. 18 690.–
Roller
Aprilia SR GT 400
_ Mit dem Aprilia SR GT 400 baut Aprilia 2026 sein Rollerprogramm nach oben aus. Der 400er-Crossover kombiniert Adventure- und Rolleroptik mit Motorradtechnik. Mit seinem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder mit 36 PS passt er hervorragend in die Roller-Mittelklasse, die auch auf Autobahnen mithalten kann. Grosse Räder, eine 41-mm-USD-Gabel sowie 120 mm Federweg vorn und hinten versprechen Stabilität auch auf schlechten Strassen. In Sachen Elektronik spielt er mit den Klassenbesten mit. Ab Fr. 6795.–
Vespa Primavera
_ Die Vespa Primavera bleibt ihrem ikonischen Stil treu und bekommt zugleich zeitgemässe Updates: neue 12-Zoll Räder, modernes LCD-Display, Keyless Start und eine Hinterrad-Scheibenbremse mit ABS sorgen für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag. Beim Antrieb hat man die Qual der Wahl: Es stehen Euro5+-Verbrenner mit 50 ccm oder 125 ccm oder zwei elektrische Antriebe zur Verfügung. So geht klassischer Vespa-Charme mit zeitgemässer Technik. Ab Fr. 3995.–
Elektro
Honda WN7
_ Mit der Honda WN7 bringt Honda 2026 sein erstes vollelektrisches Serienmotorrad auf die Strasse. Der flüssigkeitsgekühlte E-Motor soll Leistung auf 600er-Niveau bieten, das Drehmoment auf Literbike-Höhe. Die fest verbaute Batterie ermöglicht über 130 km Reichweite und lädt per CCS2 in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent. Sehr gelungen ist das mit 217 kg tiefe Gewicht für einen E-Töff. Ein modernes TFT-Display mit voller Smartphone-Konnektivität und ein attraktiver Preis positionieren die WN7 klar im urbanen Umfeld. Ab Fr. 13 990.–
NIU NQiX 1000
_ Bei der Überarbeitung ihrer Palette an Elektrorollern lag besonderes Augenmerk auf dem Spitzenmodell NIU NQiX 1000. Mit einer Spitzenleistung von 15 500 Watt erreicht der E-Scooter bis zu 125 km/h. Drei entnehmbare 72-Volt-/28-Ah-Batterien ermöglichen laut Hersteller mehr als 100 Kilometer Reichweite und bieten flexible Lademöglichkeiten – sowohl extern als auch direkt im Fahrzeug. Damit positioniert sich der NQiX 1000 als kraftvolle Option für Pendler mit höherem Tempoanspruch. Die Navigation per Google Maps ist integriert. Ab Fr. 6490.–
Zero XB & XE
_ Zero Motorcycles bringt mit der XB und XE zwei kompakte elektrische Dual Sport Modelle: Die XB ist ein leichter Einstiegsoffroader mit zirka 10 PS, etwa 65 km Reichweite und 45 km/h Spitze, ideal für Einsteiger und kurze Trips. Die stärkere XE liefert etwa 20 PS, rund 100 km Reichweite, mehr Federweg und bessere Geländetauglichkeit. Beide Modelle setzen auf einen leichten Aluminiumrahmen, einstellbare Federelemente und verschiedene Fahrmodi. Ab Fr. 4000.–/5820.–
Lukas Rüdin ist freier Motorrad-Journalist und testet seit über zwanzig Jahren Maschinen aller Art.