Vor einigen Wochen habe ich ein neues Buch veröffentlicht: «Deutschland auf der schiefen Bahn». Der Literaturkritiker Denis Scheck – einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als Moderator des Büchermagazins «Druckfrisch» im ARD-Fernsehen – kommentierte das Buch im Tagesspiegel wie folgt:
«‹Demokratie braucht Meinungsfreiheit›, schreibt Thilo Sarrazin hier, ‹und Meinungsfreiheit braucht gelebte Pluralität auch für das Unerfreuliche und Abstossende.› Da bin ich ganz seiner Meinung, nur will mir nicht einleuchten, wie man sich in diesen Zeiten zum nützlichen Idioten der neofaschistischen Rechten in Deutschland machen und eine statistisch noch so sehr abgesichert ...