Martins Kazaks, Gouverneur der lettischen Zentralbank, mahnt nach den Drohnenattacken in Dänemark und den ständigen Cyberangriffen auf europäische Infrastrukturanlagen, endlich zu realisieren, dass sich Europa im Krieg mit Russland befinde. Er gehört zu jenen sechs Kandidaten, die als Nachfolger von Luis de Guindos gehandelt werden, der im Mai 2026 als Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB) zurücktritt. Kazaks’ Schlussfolgerung: Auch die EZB und das Finanzsystem müssten sich auf eine künftige militärische Eskalation vorbereiten und resistenter werden. Er gilt als eines der kämpferischsten EZB-Ratsmitglieder, denn er hat frühzeitig vor den Inflationsrisiken nach ...