Als ich in einem Café in Berlin-Mitte einen Espresso bestellte, sah mich der Kellner verwirrt an: «In English, please? I’m from Brooklyn, sorry.» (Ich hatte Deutsch gesprochen, einigermassen akzentfrei, denke ich.) Worauf ich die Bestellung wiederholte und er sagte: «You got it.» Das ist zwanzig Jahre her, und ich fand es cool, weltstädtisch halt, ganz anders als in Zürich. Mittlerweile passiert mir das Gleiche im Seefeld (abgesehen davon, dass es nicht heisst, «I’m from Brooklyn», sondern «from Spain» oder «from Romania», meistens aber nur «English, please»). Und ich es uncool finde, nicht mehr weltstädtisch, weil mir auf die Nerven fällt, dass ich mich anpassen m ...