Dass es der europäischen Automobilindustrie nicht besonders gut geht, weiss jeder, der Nachrichten aus der Wirtschaft verfolgt oder zufälligerweise einen Titel wie Porsche im Aktienportfolio hat. Besonders aus Deutschland, für lange Zeit die wichtigste Antriebskraft der Branche, kommen kaum gute Nachrichten. Zulieferbetriebe und Hersteller sind unter Druck. Manche Journalisten sind aber vorschnell mit Erklärungen zur Stelle. Die auf den Markt drängende Konkurrenz aus China und die Unentschlossenheit in Bezug auf die Antriebsstrategie werden als Gründe für die Probleme vieler Unternehmen genannt und nicht etwa regulatorische Mängel oder schlechte Wirtschaftspolitik. Helmut Ruhl, ...