Sie ist ein schweizerisches Kulturgut wie Ovomaltine oder Toblerone. Sie wird den Kindern auf die Schulreise oder auf den Ausflug ins Verkehrshaus mitgegeben. Sie war schon immer da – aber längst nicht alle wissen, woher sie kommt: Kägi fret, die urhelvetische Schokoladenwaffel. Ihre Ursprünge hat sie in der «Bäckerei zum Hecht» in Lichtensteig, Toggenburg. Diese kaufte Otto Kägi senior im Jahr 1934 und bewies damit grosse Weitsicht. Die Kundschaft überzeugte er nicht nur mit den Produkten, sondern auch mit Dienstleistungen. Die von Hand gefertigten Biskuits lieferte er per Velo aus. Das unternehmerische Denken vermittelte er seinen Söhnen Otto, Eugen und Alfred, die den vä ...