Weltwoche: Herr Kickl, Anfang Jahr sahen Sie wie der sichere neue Kanzler aus. Doch die Koalition der Wahlverlierer regiert immer noch. Wie sehr strapaziert das Ihre Geduld?
Kickl: Meine Geduld ist zweitrangig. Die Verlierer-Koalition, die sich am Ende gebildet hat, strapaziert aber leider die Geldbörsen der Österreicher, sie treibt immer mehr Firmen in den Ruin, sie treibt unser Land immer mehr in Richtung der EU – Stichwort Defizitverfahren –, und sie führt Österreich durch die bedingungslose Unterstützung der Sanktionen gegen Russland in eine kriegerische Auseinandersetzung hinein. Österreich steht «dank» dieser Regierung in allen Parametern schlecht da. Die Inflat ...