Budapest
Viele Meinungsführer in Westeuropa haben sich auf das kleine Ungarn mit seinen knapp zehn Millionen Einwohnern eingeschossen. Die Politik der konservativen Regierung Orbán wird als «europafeindlich», «diktatorisch» und «xenophob» dargestellt. Die Rede ist von einer «illiberalen Demokratie». In Wahrheit verteidigen die Ungarn christlich-abendländische Werte, schützen die EU-Aussengrenzen und sind Bürger eines freien, souveränen und selbstbestimmten Landes. Wie ist dieser Widerspruch zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit zu erklären?
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