Wenn es bei uns in Deutschland eine Gipfelkonferenz der Wokeness gibt, eine Veranstaltung, wo, nach ihrer Selbsteinschätzung, sensible und fortschrittliche Menschen sich selbst weitgehend ungestört feiern, dann ist es die Re:publica. Diese alljährliche, staatlich geförderte Konferenz befasst sich, meist in Berlin, mit der digitalen Gesellschaft, Netzpolitik, den sozialen Medien und dergleichen. Die erste Konferenz trug 2007 den Titel «Leben im Netz», in späteren Jahren wurde das Motto origineller. Konferenzen zum Thema «Shit Happens» oder «Into the Wild» machen ja schon ein bisschen neugierig. In diesem Jahr hiess der Titel «Who Cares» – also: «Was soll’s». ...