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Ein trübes Kapitel in der Schweizer Geschichte
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Ein trübes Kapitel in der Schweizer Geschichte

Thomas Borer, René Lüchinger: Die Schweiz gegen die Welt. NZZ Libro. 366 S., Fr. 42.90

Die Zahl war zwar frei erfunden, aber nicht mehr wegzukriegen: Ein israelischer Journalist setzte im Jahr 1995 den Betrag von 7,7 Milliarden Franken in die Welt, den die Schweiz jüdischen Opfern des Nationalsozialismus schulde. «Sie haben nicht gemordet, aber geerbt» lautete eine der Schlagzeilen israelischer Zeitungen dazu. So kam unser Land in den Schwitzkasten amerikanischer Anwälte, die im Namen angeblicher oder tatsächlicher Opfer der Nationalsozialisten gegen die Schweiz und ihre Banken klagten. Einer dieser Rechtsvertreter lässt sich später mit den Worten zitieren: «Hier geht es darum, wie sehr wir den Schweizern oder sie uns die Eier quetschen.» ...
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