Wer das Vergnügen hat, Alexander Owetschkin bei der Arbeit zuzuschauen, muss sämtliche Vorurteile im Eishockeysport beseitigen. Der 39-jährige Moskowiter verbindet all jene Gegensätze, die den Unterschied zwischen den Eishockey-Grossmächten Russland und Kanada auszumachen scheinen: Er besitzt so viel Gefühl in den Fingern wie ein Starpianist, er bewegt sich mit der katzenhaften Körperbeherrschung eines Tänzers am Bolschoi-Theater übers Eis – und er kann die Gegner vom Eis räumen, dass es jedem Holzfäller zwischen Halifax und Vancouver warm ums Herz wird. Und sein Schuss trifft (fast) immer.
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