Eigentlich müsste sich Carlo Masala täglich bei Wladimir Putin bedanken. Ohne dessen Einmarsch in die Ukraine wäre der Professor an der Universität der Bundeswehr nicht zum Dauergast in deutschen Talkshows und zum Liebling der Selenskyj-Versteher aufgestiegen. Zusammen mit CDU-Mann Roderich Kiesewetter und FDP-Frau Marie-Agnes Strack-Zimmermann bildet er das Dreigestirn der Kriegstrommler. Zwar hat er sich nie die schwammige Aussage zu eigen gemacht, wonach die Ukraine nicht verlieren und Russland nicht siegen dürfe, sondern stets seine Sympathie für einen Sieg Kiews durchscheinen lassen. Aber wie er sich den – nuklearen? – Fallout einer russischen Niederlage vorstellte, lies ...