Das ist der Lauf der Zeit, Dinge verschwinden, schon immer, Jahr für Jahr, grosse und kleine, monumentale und nebensächliche. Erdzeitalter, Menschen, Säbelzahntiger, Sockenhalter, Ideologien, gutes Benehmen, Liebe und Freunde, alles verschwindet irgendwann, so scheint es wenigstens.
Ich bin letzthin beim Lesen eines kosmologischen Buches – für mich die beste Entspannung und Abkehr von der tentakelartigen Drangsalierung der Welt – wieder einmal auf den Begriff der Entropie gestossen, der umschreibt, wie geordnet oder ungeordnet ein System ist, und vor allem, dass sie nur eine Richtung kennt, nämlich vorwärts, und dass sie, also die Unordnung, stets zunimmt. Ein Blick aus ...