Beginnen wir mit den nackten Zahlen: Im Jahr 2024 betrug die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau in der Schweiz 1,29. Das ist ein historischer Tiefststand. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,33 gewesen. Ein Blick in die Statistik der letzten 150 Jahre zeigt, dass die Geburtenziffer Anfang der 1970er Jahre dauernd unter zwei fiel – infolge des berühmten Pillenknicks, und dann kam auch noch die Ölkrise. Dies markiert auch deshalb eine Zäsur, weil damals die Geburten unter das Niveau sanken, das für den Ersatz der Elterngeneration nötig ist. Sinkt diese sogenannte Ersatzrate unter 2,1, schrumpft die Bevölkerung von Generation zu Generation.
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