Die Weltwirtschaft befindet sich in einer schwierigen Lage, unabhängig von der Position in der Debatte um die Zollpolitik der US-Administration unter Donald Trump. Ein Beispiel hierfür ist, dass für die Vereinigten Staaten seit den 1960er Jahren Leistungsbilanzdefizite die Regel und nicht die Ausnahme darstellen. Von 1990 bis 2024 führte die grösste Volkswirtschaft jedes Jahr mehr Güter und Dienstleistungen ein, als sie exportieren konnte. Dass diese Situation nicht nachhaltig sein kann und irgendwann eine schwere Krise auslösen könnte, ist selbst vielen Trump-Kritikern bewusst. Doch welche Massnahmen sind zu ergreifen? Ein wichtiger Kenner auf diesem Gebiet ist Professor Gabri ...