Ueli Maurer bleibt sich treu: Auch nach seinem Rücktritt als Bundesrat scheut er keine Kontroverse. Als einziger Schweizer folgte der frühere SVP-Bundesrat der Einladung Pekings und nahm an der grossen Militärparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs teil – Seite an Seite mit Xi Jinping, Wladimir Putin, Narendra Modi und Kim Jong-un. Während seine Gegner einen Skandal wittern, betont Maurer, er sei als Privatperson vor Ort gewesen, um der Schweiz als neutralem Staat ein Gesicht zu geben. Nach seiner Rückreise hat ihn die Weltwoche zum Gespräch eingeladen und zu seinen Eindrücken befragt.
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