Als der Iran in den 1950er Jahren sein Atomprogramm begann, wurde das im Westen als Modernisierungswillen gepriesen. Unter Schah Mohammad Reza Pahlavi sollte das Land technologisch aufschliessen und sich als Hightech-Nation positionieren. Im Rahmen von Dwight D. Eisenhowers Initiative «Atoms for Peace» lieferten die Vereinigten Staaten Know-how, Technologie und nukleares Material. 1957 unterzeichneten Washington und Teheran ein Abkommen zur Zusammenarbeit, 1967 ging in der iranischen Hauptstadt ein amerikanischer Forschungsreaktor in Betrieb. Kernenergie galt als Symbol für Fortschritt, nicht für Bedrohung.
...