Die Bündner Hotellerie boomt. In Arosa, St. Moritz, Lenzerheide, Valbella, Pontresina, ja gar in San Bernardino werden Hotels von Investoren mit Hunderten von Millionen neu gebaut oder auf internationales Topniveau gebracht. Nur in Davos will sich niemand mehr die Finger verbrennen. Zumindest nicht an einer grösseren Sache. Zu tief sitzt der Schock mit dem «Intercontinental», dem «goldenen Ei», das am Eingang zum Flüelapass hängt wie ein gestrandetes Kreuzfahrtschiff. Das vom Immobilienfonds der Credit Suisse für 250 Millionen Franken (mit den Residenzen) erbaute, 2013 eröffnete Hotel sollte zum neuen Leuchtturm der Alpenstadt werden, zu einem Luxushotel mit Strahlkraft weit ...