Charly Glaus wurde für verrückt gehalten, als er vor siebzig Jahren bei Losone auf einer öden Sandbank im sumpfigen Delta der wilden Maggia ein riesiges Stück Riedland kaufte, das keiner wollte. Den eigenwilligen SBB-Kondukteur aus dem sankt-gallischen Benken liess das kalt. Denn erstens hatte er sowieso immer gemacht, was er für richtig hielt. Zweitens kostete der Quadratmeter nur 50 Rappen, und drittens hatte er in der Zeitung vom neuen Trend der Motels in Amerika gelesen. Seither war er besessen vom Gedanken, das erste Motel in der Schweiz zu bauen. Und wenn’s zuhinterst im Centovalli gewesen wäre.
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