Die Schweiz – dieses Postkartenland mit präzisen Uhren, makellosen Bahnhöfen und einer nationalen Obsession fürs Herzschlagzählen – hat ein schmutziges kleines Geheimnis: Crack-Kokain. Es schmutzig zu nennen, ist weder moralisierend noch literarische Übertreibung; chemisch gesehen ist Crack schlicht unrein. Doch was die Schweizer Gesellschaft wirklich irritiert, ist nicht die chemische Zusammensetzung. Es ist die Tatsache, dass Crack das geordnete Selbstbild der Schweiz sabotiert – die Vorstellung von Sauberkeit, Ordnung und Fortschritt.
Jagd ...