In Börsenkreisen gilt es derzeit als Geheimtipp: Unternehmen, die das Home-Office beenden, verdienen Vertrauen im Aktienmarkt. Weil die Bundesverwaltung mit dem Aktienmarkt aber so wenig zu tun hat wie ein Nilpferd mit Hürdenlaufen, verhält sie sich antizyklisch: Wie die Sonntagszeitung berichtete, setzt man in Bern voll aufs Zu-Hause-Bleiben. In Stelleninseraten steht bezüglich Arbeitsort regelmässig: «Bern und Home-Office». 83 Prozent der Bundesangestellten dürfen ihre Arbeit auch ausserhalb der Büros erledigen. Vertraulichkeit oder Geheimhaltung scheint kein Thema, auch nicht bei Kaderpositionen der Armee oder bei Asylentscheidungen.
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