Martin Pfister ist wie Indiana Jones. Unter jedem Stein, den der Mitte-Bundesrat im Verteidigungsdepartement (VBS) aufhebt, kommt Ungeziefer hervor, Todesfallen, Skelette, Grausiges. Allein bei der Räumung des Munitionslagers Mitholz sowie der Beschaffung des F-35, zwei einstigen Vorzeigeprojekten seiner Vorgängerin Viola Amherd, wird die Eidgenossenschaft wohl rund 2,5 Milliarden mehr ausgeben als nötig – mindestens. Dazu kommt der Schaden des mutmasslichen Ruag-Betrügers, die Verzögerungen bei den Patriot-Systemen, bei den Hermes-Drohnen, wo man bereits Abermillionen ausgegeben hat; und Ähnliches mehr. Martin Pfister und der VBS-Tempel des Todes – dieses Abenteuer dauert er ...