Er war beseelt von Uhren, die er nie bloss als Produkte, was für ein Unwort, ansah, sondern als kostbare Instrumente, die, unter anderem, die Zeit messen sowie anzeigen. Er wusste vermutlich alles darüber, schliesslich war er Uhrmacher in achter Generation einer Uhrmacherfamilie. Er war verwurzelt in Zürich, ein Zünfter, aber weltoffen, weitgereist, und er hatte eine Kundenkartei, die dem Adressbuch eines Staatsmanns entsprach. Dank diesen sehr schweizerischen Eigenschaften plus dem Unternehmer-Gen seiner Vorfahren führte René Beyer die Familienfirma mit dem hochgehängten, aber zutreffenden Claim «ältestes Uhrengeschäft des Landes» (gegründet 1760) zu ihren grössten Erfolg ...