Bis zu einer halben Milliarde Franken Strafzahlungen sollen die Schweizer Automobilimporteure dieses Jahr bezahlen, wenn nicht genügend sogenannter Steckerfahrzeuge verkauft werden, das hat der Bundesrat entschieden. Die Busse wird fällig, weil der CO2-Ausstoss der verkauften Fahrzeuge zu hoch ist oder, anders ausgedrückt: Die Kunden kaufen nicht, was man sich in den Amtsstuben vorstellt. Für Peter Grünenfelder, Präsident des Branchenverbands Auto-Schweiz ist der Entscheid aus Bern enttäuschend: «Die europäischen Länder zeigen sich in dieser Frage viel pragmatischer. Bundesrat und Verwaltung hätten ausreichend Spielraum gehabt, bei der Umsetzung der Verordnung auf die Markts ...