Hie geits zue wie im ene hölzige Himel», ungebärdig rumpelnd, doch schweizerisch lebhaft. Gemäss diesem Berner Sprichwort charakterisierte der Zürcher Mittelschullehrer, Privatgelehrte und Autor Andreas Blocher im Buch «Der hölzerne Himmel – Abschied vom schweizerischen Lebensplan» (Huber-Verlag, 2000) auch die eigene Blocher-Sippe. Der Untertitel erinnert an «Identität», das Lebensthema Max Frischs. Diesen zitiert er nachhaltig, so wie der Theologe Karl Barth dem väterlichen Pfarrer Wolfram und dem überprominenten Bruder den Weg weisen sollte: «Mein Bruder Christoph» (1994) wurde zum Bestseller des promovierten Historikers. Er war das neunte von elf Kindern der am Rhe ...