Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Tucker Carlson zitieren würde, den Feinmeister einer Medienlandschaft, die Lärm mit Denken verwechselt. Noch weniger, dass ich ihn ernst nehmen müsste. In seinem Newsletter schreibt Carlson über den Tod von Renee Nicole Good, einer 37-jährigen Mutter aus Minnesota, einen Satz, den man nicht einfach wegwischen kann: «Warum betrachten so wenige Konservative diese Geschichte mit einem menschlichen Blick?» Und warum, fragt er weiter, würden viele der Linken jubeln, wenn auf der anderen Seite jemand getötet werde – etwa weil man dessen politische Positionen verabscheue? Seine Antwort ist bemerkenswert nüchtern: Die Gewalt in der Welt stump ...