In Berlin-Neukölln ersticht ein Afghane seine Frau vor den vier Kindern in der gemeinsamen Wohnung. Als sich die 37-Jährige blutend in den Hausflur schleppt, schaut ihr der 45-Jährige seelenruhig beim Sterben zu, während die verzweifelten Kinder versuchen, die Mutter wiederzubeleben. Dem achtjährigen Sohn erklärt er, dass er ihm eine neue Mutter kaufen würde. Sie waren seit 2003 verheiratet. Da war die Frau gerade einmal fünfzehn Jahre alt. Er schon 23. Die Familie lebt seit 2015 in Deutschland. Angekommen ist man hier augenscheinlich jedoch nie. Aziz M. wollte seine Frau, wie auch schon in Afghanistan, kontrollieren. Verbot ihr einen Sprachkurs und das Arbeiten. Aber Deutschla ...