Wer die Budgetberatungen im Schweizer Parlament mitverfolgte, konnte sich über die geringen Fachkenntnisse vieler Rednerinnen und Redner nur wundern. Auffällig war insbesondere die Kompetenzkluft zwischen dem Ständerat und dem Nationalrat, wo ideologische Plattheiten wichtiger waren als das finanzielle Wohlergehen der Schweiz. Enttäuscht haben auch bürgerliche Finanzpolitiker, die die serienweisen Falschbehauptungen der Ratslinken nicht zu kontern vermochten. Wenn SP-Nationalrätin Tamara Funiciello die Verschuldungsquote des Bundes von 15,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) mit den Quoten in Frankreich und anderswo von über 100 Prozent vergleicht, in denen die gesamten Staa ...