Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Zurück zur Meinungsvielfalt: Meta-Chef Zuckerberg schmeisst die «Faktenchecker» raus. Prompt schlagen die Mainstream-Journalisten Alarm

Komisch. Schon wieder schwenkt einer der innovativsten Unternehmer der Welt, ein finanziell völlig unabhängiger Mann und brillanter Kopf, auf die Linie von Donald Trump und Elon Musk um: Mark Zuckerberg reformiert Meta und damit Facebook und Instagram. Er kündigt an, nach Jahren kontroverser Debatten über Online-Inhalte und deren Regulierung «zu unseren Wurzeln zurückkehren, Fehler reduzieren, unsere Regelwerke vereinfachen» zu wollen. Vor allem wolle er «die freie Meinungsäusserung auf unseren Plattformen wiederherstellen.» Dafür werde der Konzern die Zusammenarbeit mit sogenannten Faktenprüfern beenden und ein System ähnlich den «Community Notes» von X einführen.

AP Photo/David Zalubowski / Weltwoche
Zurück zur Meinungsvielfalt: Meta-Chef Zuckerberg schmeisst die «Faktenchecker» raus. Prompt schlagen die Mainstream-Journalisten Alarm
AP Photo/David Zalubowski / Weltwoche

Ausserdem ist laut Zuckerberg geplant, die Inhaltsrichtlinien zu vereinfachen und etliche Beschränkungen bei Themen wie Migration und Geschlechterfragen aufzuheben. Regierungen und «Altmedien» hätten zu lange verantwortet, dass Menschen «zensiert» würden, sagt Zuckerberg.

Die so benannten Altmedien reagieren nun, wie von Altmedien zu erwarten ist: Aus Facebook werde «Fakebook» klagen sie. Zuckerberg falle vor Trump «auf die Knie». Es folge garantiert die Apokalypse: Auf den Meta-Plattformen würden sich Lügen und Hetze noch ungehinderter verbreiten. Russlands Geheimdienste würden in noch grösserem Stil versuchen, die öffentliche Meinung in westlichen Staaten mithilfe der sozialen Medien zu beeinflussen. Unliebsame Personen würden von Trollarmeen diskreditiert werden.

Keinen Gedanken verschwenden die Altmedien daran, dass es vielleicht auch eine andere Perspektive auf die Dinge geben könnte. Ihre Haltung ist damit genau die, die Musk und nun auch Zuckerberg zu den Entscheidungen getrieben hat, die diese Altmedien doch eigentlich so sehr beklagen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.