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Zunahme um 46 Prozent: Rekordzahl bei Einbürgerungen in Deutschland. Der «Bevölkerungs-Austausch» ist mehr als eine Schwurbelei

Noch nie haben so viele Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten wie 2024. Das Statistische Bundesamt verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um fast 92.000 Fälle beziehungsweise 46 Prozent.

Grund dafür ist vor allem das reformierte Staatsangehörigkeitsrecht. Seit dem 27. Juni 2024 können Ausländer in der Bundesrepublik schon nach fünf statt bisher acht Jahren eingebürgert werden. Bei besonderer Integrationsleistung sind es sogar nur drei Jahre.

FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE
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FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE

Zwar kündigte die jetzige Bundesregierung unter Friedrich Merz an, die sogenannte Turboeinbürgerung wieder abzuschaffen, dies bezieht sich allerdings nur auf den Ausnahmefall von drei Jahren. Die reguläre Einbürgerung nach fünf Jahren soll weiterhin Bestand haben.

Ich habe mich immer gegen den Begriff «Bevölkerungsaustausch» gewehrt, weil er für mich nach Schwurbelei klang und zumeist von Menschen verwendet wurde, die hinter der Migration nach Deutschland und Europa einen bösen Plan einer Elite sahen, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen würde.

Aber wenn man den Aspekt der Planung ausblendet, kommt man nicht umhin, zu konstatieren, dass hier tatsächlich nichts anderes passiert als das. Wir werden zwangsläufig aufgrund von Demografie und Einbürgerungen ersetzt. In wenigen Jahren wird dieses Land kulturell und religiös ein völlig anderes sein, und nur den wenigsten Deutschen scheint das wirklich klar zu sein.

Ich sage es immer wieder: Schauen Sie in deutsche Grundschulklassen. Nicht nur in Berlin oder Nordrhein-Westfalen, sondern mittlerweile fast überall. In nicht wenigen Klassen liegt die Anzahl der Kinder ohne Migrationshintergrund bei gerade einmal noch ein bis zwei Kindern. Immer weniger von ihnen sprechen bei der Einschulung überhaupt noch die deutsche Sprache.

Und dennoch werden sie alle zu Deutschen werden. Hierfür reicht es aus, wenn mindestens ein Elternteil seit fünf Jahren rechtmässig in Deutschland lebt. Weitere Kriterien entfallen. So hat es auch ein Grossteil der Clan-Angehörigen geschafft, an die deutsche Staatsbürgerschaft zu kommen. Mittlerweile sind zwei Drittel von ihnen eingebürgert.

Bei den Erwachsenen sieht es nicht viel anders aus. Ein Gespräch mit Behördenmitarbeitern reicht. Zig Härtefallregelungen sorgen auch hier dafür, dass letztlich kaum jemandem die deutsche Staatsbürgerschaft verwehrt bleibt. Oder haben Sie ernsthaft geglaubt, dass der deutsche Staat Antisemiten, Islamisten und Arbeitslose ohne ausreichende Deutschkenntnisse abweist?

Allein die Tatsache, dass Sawsan Cheblis Vater, palästinensischer Analphabet, der sein Leben lang Sozialhilfe bezog, mit dem deutschen Pass ausgestattet wurde, sollte Beweis genug für die seit je fragwürdigen Einbürgerungspraktiken in diesem Land sein. Und ganz abgesehen davon: Würde man den neuen Passus ernst nehmen, der die Einbürgerung von Antisemiten verbietet, dürfte fast kein Muslim mehr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Es ist und bleibt hohles Geschwätz.

Die Auswirkungen werden fatal sein – nicht nur für Juden in Deutschland, sondern für uns alle. Es sind letztlich diese Menschen, die für den Erfolg von Parteien wie der Linken verantwortlich sind. Die so lange Reichinnek und Koçak wählen, bis eine eigene islamische Partei mehrheitsfähig ist.

Was das für Frieden, Freiheit und Toleranz in Europa bedeutet, muss man niemandem erklären. Fakt ist: Viel Zeit bleibt den Deutschen nicht mehr, bevor ihnen bei den Wahlen schlicht und ergreifend die Manpower ausgeht.

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