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Zu riskant: Paris sagt Silvesterfeier auf den Champs-Elysées ab

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Zu riskant: Paris sagt Silvesterfeier auf den Champs-Elysées ab
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Die traditionelle Silvesterfeier auf den Champs-Elysées mit einem Musikkonzert und Feuerwerk am Triumphbogen wird in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden, berichtet das Portal Apollo News. Die Stadtregierung sagte die Veranstaltung ab, nachdem die Polizei vor erheblichen Sicherheitsrisiken gewarnt hatte. Jedes Jahr strömen rund eine Million Menschen zum Prachtboulevard, um den Jahreswechsel gemeinsam zu begehen.

Copyright 2017 The Associated Press. All rights reserved.
Revellers photograph fireworks over the Arc de Triomphe as they celebrate the New Year on the Champs Elysees, in Paris, France, Sunday, Jan
Copyright 2017 The Associated Press. All rights reserved.

Statt der Livefeier mit Tausenden Besuchern soll in diesem Jahr eine zuvor aufgezeichnete, deutlich begrenzte Veranstaltung auf der Place de la Concorde gezeigt werden. Das traditionelle Feuerwerk am Triumphbogen bleibt zwar bestehen, den Parisern wird aber empfohlen, es von zu Hause aus am Fernseher zu verfolgen.

Die Pariser Behörden begründen den Schritt mit Bedenken hinsichtlich möglicher gewalttätiger Ausschreitungen und anderer Sicherheitsprobleme. Ein Polizeikommissar sagte dazu im Sender France Info: «Im letzten Jahr hatten wir in zwei Stunden Silvesterfeier auf den Champs mehr Schreckmomente als in drei Wochen Olympischen Spielen». Diese Warnung wurde offenbar von der Stadtregierung zum Anlass genommen, die zentrale Feier abzusagen.

Die Entscheidung sorgte in der öffentlichen Debatte für Kritik. Der Vorsitzende der konservativen Partei Les Republicains bezeichnete die Absage als ein Einknicken vor der «Barbarei». Kritiker sehen darin ein Symptom für eine überforderte Sicherheits- und Migrationspolitik. Paris steht wie andere europäische Grossstädte unter dem Eindruck illegaler Migration aus Afrika und dem Nahen Osten; in den letzten Jahren ist die Kriminalität in der Hauptstadt deutlich gestiegen, Migranten sind in der Kriminalstatistik überrepräsentiert, was die Debatte anheizt.

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