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Zu nass, zu kalt: Wie das miese Wetter 2024 der Schweizer Weinproduktion einen Strich durch die Rechnung machte

Die grösste Bedrohung in unseren Breitengraden ist und bleibt schlechtes, nasses und kaltes Wetter.

2024 zeigt dies exemplarisch: Die miesen Wetterbedingungen haben die Weinproduktion 2024 stark beeinträchtigt.

Mit nur 75 Millionen Litern liegt die Produktionsmenge fast ein Fünftel unter dem Zehnjahreswert.

«Die Weinernte 2024 war wegen ungünstiger Witterungsbedingungen wie Frost und Hagel die zweitschlechteste der letzten fünfzig Jahre. Zudem wurde rund ein Viertel weniger Wein produziert als im Vorjahr», schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft (BWL).

© KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Des feuilles de vigne brulees par le gel suite a un episode de gel intense durant ces dernieres nuits sont photographies dans les vignes de Alain Duvernay, ce mercredi 24 avril 2024 a Dardagny pres de Geneve
© KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI

Mit einer Erntemenge von 10,4 Millionen Litern war der Produktionsrückgang in der Deutschschweiz laut BLW mit 36,9 Prozent noch ausgeprägter als in der Westschweiz. Die Westschweiz verzeichnete mit insgesamt 60,6 Millionen Litern Wein einen Rückgang von 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In der italienischen Schweiz wurde 15,6 Prozent weniger Wein produziert.

Zumindest dem Wein hätte etwas Erderwärmung 2024 nicht geschadet.

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