New York. Kapitale der Kapitalisten. Stadt des Mammons.
Nicht mehr. Denn Zohran Mamdani steht ante portas. Stimmen die Umfragen, so tritt heute Nacht ein, was noch vor kurzem niemand für möglich gehalten hätte.
Ein selbsterklärter Sozialist wird New York regieren. Das wird ein böses Erwachen für «diese Stadt, die niemals schläft», wie Frank Sinatra sie in seiner Hommage besingt.
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Zohran Mamdani, 34, ein Sozialist im Seidenzwirn, mit frisiertem Bart und Siegelring.
Aufgewachsen mit dem Silberlöffel. Ein Kapitalistenfresser und Israel-Hasser, der dem Volk Honig um das Maul schmiert: gratis Schulen, gratis Busse, gratis Metro.
Staatliche Zuwendungen klingen verlockend, aber letztlich muss jemand die Zeche zahlen.
Zohran weiss wer. Die Reichen natürlich. Aber das wird nicht funktionieren. Denn sie werden abwandern. Letztlich werden sich Mamdani und seine Wähler an die Weisheit von Margaret Thatcher erinnern müssen. «Das Problem mit dem Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.»
Das wirkliche Problem allerdings ist, dass Mamdani gar kein Sozialist ist.
US-Präsident Donald Trump nennt ihn konsequent einen Kommunisten. Und wie meistens hat er im Kern recht.
Obwohl Mamdani sich mit Händen und Füssen gegen die Bezeichnung wehrt, ist der Sponti ein in der Wolle gefärbter Kommi.
Fox News Digital hat mehrere Beispiele vorgelegt, die zeigen, dass Mamdani kommunistische Prinzipien befürwortet und unterstützt: So zum Beispiel die klassische Forderung nach der Beschlagnahmung der «Produktionsmittel».
«Wenn wir derzeit über die Streichung von Studentenkrediten oder über eine allgemeine Krankenversicherung für alle sprechen, dann sind das Themen, die in diesem Land auf breite Unterstützung in der Bevölkerung stossen», erklärte Mamdani 2021 auf einer Konferenz der Democratic Socialists of America.
«Aber es gibt auch andere Themen, an die wir fest glauben», so Mamdani weiter, zum Beispiel «das Endziel der Beschlagnahmung der Produktionsmittel, für die wir derzeit nicht das gleiche Mass an Unterstützung haben».
Das ist klassischer Karl-Marx-Sprech aus dem «Kommunistischen Manifest» von 1848, wo dieser die Idee propagiert, dass Arbeiter die Kontrolle über Fabriken von privaten Eigentümern übernehmen sollten.
Mamdani plappert munter Sätze aus Marx’ Schriften nach. Im Jahr 2020 schrieb er auf Twitter, heute X: «Jedem nach seinen Bedürfnissen, jedem nach seinen Fähigkeiten.»
Ganz nach dem Marx-Motto von 1875: «Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.»
Mamdanis Programm umfasst weiter einen progressiven Steuerplan, der darauf abzielt, «die reichsten New Yorker zu besteuern». Klar doch. Schliesslich ist der Sohn aus feinem Hause überzeugt, dass es Milliardäre nicht geben sollte.
Und weiter fordert der Zohran «Che» Mamdani, der Staat solle grundlegende Aufgaben in New York City übernehmen. Nicht nur Busse und U-Bahnen, sondern auch Lebensmittelgeschäfte.
«Staatliche Läden sind das A und O des Kommunismus», zitiert Fox News Digital Mike Gonzalez, Senior Fellow der Heritage Foundation. «Nur dass sie weder Brot noch Butter enthalten und in der Regel leer sind.»
Vor wenigen Jahren liess Mamdani seine Sozialistenmaske fallen. Auf sozialen Medien forderte er offen einen kommunistischen Bürgermeister für New York City. Der nächste Boss in der Stadt solle wie «Genosse Arya Rajendran» sein, ein kommunistischer Bürgermeister in Indien.
In wenigen Stunden könnte es, so ist zu befürchten, so weit sein.
«It's up to you, New York, New York.»