Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Zensur drastisch reduzieren»: Meta-Chef Mark Zuckerberg schafft «Faktenchecker» auf Facebook und Instagram ab. Sie seien «politisch voreingenommen»

Meta wird die Faktenprüfer abschaffen, die «Zensur drastisch reduzieren» und mehr politische Inhalte auf Plattformen wie Facebook, Instagram und Threads empfehlen. Dies kündigte Gründer Mark Zuckerberg an. In einer Videobotschaft erklärte er, Meta werde in den USA «Faktenprüfer durch Community Notes ähnlich wie bei X ersetzen», wo Nutzer umstrittene Beiträge mit Kontext versehen.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
FILE - Mark Zuckerberg talks about the Orion AR glasses during the Meta Connect conference on Sept
Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved

Zuckerberg erklärte, die bisherigen «Faktenprüfer waren einfach zu politisch voreingenommen und haben mehr Vertrauen zerstört, als sie geschaffen haben». Die Moderationsteams werden nach Texas verlegt, «wo es weniger Bedenken hinsichtlich der Voreingenommenheit unserer Teams gibt». Gleichzeitig räumte er ein, dass durch die neuen Regeln «weniger schlechte Dinge erfasst werden».

Zuckerberg nannte die Entscheidung, Einschränkungen bei Themen wie Einwanderung und Geschlecht zu lockern, einen Schritt dafür, «sicherzustellen, dass Menschen ihre Überzeugungen und Erfahrungen auf unseren Plattformen teilen können». Filter sollen sich künftig auf illegale und schwerwiegende Verstösse konzentrieren, während geringfügigere Verstösse von Nutzern gemeldet werden müssen, bevor Massnahmen ergriffen werden. «Durch die Rücknahme dieser Massnahmen werden wir die Zensur auf unseren Plattformen drastisch reduzieren», sagte er.

Zuckerberg kritisierte ausserdem, dass «Regierungen und traditionelle Medien immer mehr Zensur gefordert» hätten. Indem die amerikanische Regierung in den letzten vier Jahren Meta und andere Unternehmen zu verstärkter Zensur gedrängt hat, wurden laut Zuckerberg auch Regierungen weltweit dazu ermutigt, ähnlich vorzugehen.

Er nannte die US-Präsidentschaftswahl im November einen «kulturellen Wendepunkt, um wieder die Meinungsfreiheit in den Vordergrund zu stellen». Gleichzeitig äusserte er Kritik an Europa, das durch Gesetze die Zensur institutionalisiere, und Lateinamerika, wo «geheime Gerichte» Unternehmen zu heimlichen Inhaltslöschungen zwingen könnten.

Hier sehen Sie das ganze Statement:

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.