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Zehn Personen vor Gericht: Brigitte Macron wehrt sich in Paris gegen Diffamierung im Netz

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Zehn Personen vor Gericht: Brigitte Macron wehrt sich in Paris gegen Diffamierung im Netz
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Vor dem Pariser Strafgericht müssen sich derzeit zehn Personen wegen transfeindlicher und sexistischer Online-Angriffe auf Brigitte Macron verantworten. Acht Männer und zwei Frauen sollen laut Euronews gezielt Gerüchte über das Geschlecht und die Identität der französischen First Lady verbreitet haben – darunter auch die Behauptung, Brigitte Macron sei eigentlich ihr Bruder Jean-Michel Trogneux.

AFP or licensors
French President's wife Brigitte Macron looks on during a visit to the Benedictine abbey of Pontlevoy, as part of the 42nd edition of the European Heritage Days, in Pontlevoy central France, on September 19, 2025
AFP or licensors

Die Angeklagten, darunter Lehrer, Informatiker und eine selbsternannte «Whistleblowerin», hatten laut Staatsanwaltschaft unter anderem auf der Plattform X Beiträge verbreitet, die Macron unter anderem in Verbindung mit Pädophilie brachten – wegen ihres Altersunterschieds zu Ehemann Emmanuel Macron. Die Inhalte wurden millionenfach geklickt, einige davon in rechtspopulistischen Kreisen in den USA. Die mutmasslich initiierende Influencerin war zuvor bereits in einem anderen Fall wegen Verleumdung verurteilt worden.

Macron hatte bereits 2024 Anzeige erstattet. Laut Euronews könnte das Verfahren mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren und Geldbussen in Höhe von 45.000 Euro enden. Das Verfahren wird am Dienstag fortgeführt.

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