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Zahl syrischer Staatsbürger in Deutschland sinkt – weil sich Syrer zunehmend einbürgern lassen

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Zahl syrischer Staatsbürger in Deutschland sinkt – weil sich Syrer zunehmend einbürgern lassen
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Die Zahl der in Deutschland lebenden syrischen Staatsangehörigen ist leicht gesunken – vor allem durch Einbürgerungen und kaum durch Rückkehr. Ende November hielten sich 940.401 Syrer in Deutschland auf, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es noch rund 974.000.

FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE
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FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE

Mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Syrer, nämlich 512.348 Personen, verfügte zuletzt über einen anerkannten Schutzstatus. Der Rückgang erklärt sich vor allem durch Einbürgerungen: Syrer gehörten in den vergangenen Jahren zu den grössten Gruppen bei der Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit. 2024 erreichte die Zahl der Einbürgerungen mit 291.955 einen Rekord, davon entfielen 83.150 auf Syrer. Bereits 2023 waren es mehr als 75.000. Mit der Einbürgerung werden die Betroffenen nicht mehr im Ausländerzentralregister geführt.

Demgegenüber blieb die freiwillige Rückkehr gering. Mit staatlicher Unterstützung reisten 2025 bis Ende November lediglich 3707 Menschen nach Syrien aus. Gleichzeitig lebten zuletzt 10.253 ausreisepflichtige Syrer in Deutschland, von denen bis auf 884 alle geduldet waren.

Die Bundesregierung verweist darauf, dass die Lage in Syrien weiterhin instabil sei. Rund 70 Prozent der Bevölkerung seien auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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