Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Wohl grösste Merz-Entgleisung bis heute»: Treffen zwischen dem Bundeskanzler und Kaliforniens Gouverneur Newsom sorgt für deutliche Kritik aus dem Trump-Lager

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Wohl grösste Merz-Entgleisung bis heute»: Treffen zwischen dem Bundeskanzler und Kaliforniens Gouverneur Newsom sorgt für deutliche Kritik aus dem Trump-Lager
«Wohl grösste Merz-Entgleisung bis heute»: Treffen zwischen dem Bundeskanzler und Kaliforniens Gouverneur Newsom sorgt für deutliche Kritik aus dem Trump-Lager
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom hat in den USA scharfe Reaktionen ausgelöst. Newsom, einer der entschiedensten politischen Gegner von US-Präsident Donald Trump, traf Merz am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz zu einem persönlichen Gespräch. Auf X postete Merz später ein Foto des Treffens mit der Überschrift: «Zusammen sind wir stärker. Die Nato ist unser gemeinsamer Wettbewerbsvorteil».

Steffen Kugler/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom an der Münchner Sicherheitskonferenz, 14. Februar 2026.
Steffen Kugler/DPA/Keystone

Die Reaktionen aus Washington liessen nicht lange auf sich warten. Der US-Sondergesandte Richard Grenell sprach auf X von der «wohl grössten Merz-Entgleisung bis heute».

Newsom hatte die Europäer bereits im Vorfeld aufgefordert, Trump «endlich etwas entgegenzusetzen», und erneuerte diese Kritik in München: «Donald Trump ist vorübergehend. Er wird in drei Jahren weg sein», sagte er. «Wir müssen aufstehen … Die Menschen müssen aufstehen.» Trotz dieser klaren Positionierung betonte Berlin, Merz habe Newsom in dessen offizieller Funktion als Gouverneur von Kalifornien getroffen.

Bereits in seiner Eröffnungsrede auf der Sicherheitskonferenz hatte Merz scharfe Worte über die amerikanische Aussenpolitik gefunden. «Der Führungsanspruch der USA ist angefochten, vielleicht schon verspielt», sagte er. Europa müsse sich auf sich selbst besinnen und «neue Türen aufstossen». Auch diese Sätze sorgten in Washington für Aufmerksamkeit, da Merz’ Tonfall deutlich kritischer ausfiel als in früheren Jahren. Von Trump selbst folgte bislang keine Reaktion auf das Treffen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.