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«WM im Zeichen des Friedens»: FIFA-Chef Infantino wünscht sich, dass an der Fussball-Weltmeisterschaft 2026 «alle Länder spielen können» – auch Russland

Der Fussball-Weltverband FIFA diskutiert über eine mögliche Wiederaufnahme Russlands in internationale Turniere. Dies berichtete die Schweiz am Wochenende.

Seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine ist das Land von sämtlichen Wettbewerben der FIFA und UEFA ausgeschlossen. Nun wird offenbar geprüft, welche Auswirkungen ein Waffenstillstand oder ein Friedensvertrag auf die WM 2026 in den USA hätte.

CHRIS KLEPONIS / POOL / KEYSTONE
epa11947896 FIFA President Gianni Infantino (L) makes remarks as he meets United States President Donald J Trump who will sign an Executive Order setting up a task force on the World Cup in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 07 March 2025
CHRIS KLEPONIS / POOL / KEYSTONE

FIFA-Präsident Gianni Infantino, der sowohl enge Kontakte zu Kreml-Chef Wladimir Putin als auch zu US-Präsident Donald Trump unterhält, betont seinen Wunsch, dass «alle Länder spielen können». Ihm schwebe eine «WM im Zeichen des Friedens» vor. Voraussetzung für eine Rückkehr Russlands wäre jedoch auch die Zustimmung der UEFA.

Organisatorisch wäre eine spätere Integration Russlands durchaus machbar, jedoch nicht ohne Brisanz. Der europäische Qualifikationsplan ist bereits festgelegt. Sollte Russland nachträglich einsteigen, käme nur eine Vierergruppe infrage – mit Griechenland, Schottland, dem Verlierer des Nations-League-Viertelfinals zwischen Portugal und Dänemark sowie Belarus.

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