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«Wir werden keine ukrainische Kolonie»: Zehntausende Orbán-Anhänger marschieren am Sonntag durch Budapest

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«Wir werden keine ukrainische Kolonie»: Zehntausende Orbán-Anhänger marschieren am Sonntag durch Budapest
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Zehntausende Menschen haben in Budapest am Sonntag an einem «Friedensmarsch» zur Unterstützung von Ministerpräsident Viktor Orbán teilgenommen – nur vier Wochen vor einer Parlamentswahl, die als bislang grösste Herausforderung seiner langen Amtszeit gilt. Die Demonstration fand am ungarischen Nationalfeiertag statt und führte durch die Hauptstadt bis vor das Parlamentsgebäude, wo Orbán zu seinen Anhängern sprach.

Akos Kaiser/EPA/Keystone
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán spricht am 15. März 2026 vor dem Parlament in Budapest zu den Teilnehmern des regierungsnahen «Friedensmarsches» und seinen Unterstützern anlässlich des Nationalfeiertags.
Akos Kaiser/EPA/Keystone

Die regierungsnahen «Friedensmärsche» gehören seit 2010 zu den wichtigsten Mobilisierungsinstrumenten des Fidesz-Lagers und werden häufig vor Wahlen organisiert, um politische Stärke zu demonstrieren. Teilnehmer reisten aus dem ganzen Land nach Budapest, viele mit eigens organisierten Bussen von Orbán-nahen Gruppen. Der Zug führte vom Elvis-Presley-Platz über die Margaretenbrücke zum Parlament. In der ersten Reihe marschierten bekannte Unterstützer Orbáns, darunter der Publizist Zsolt Bayer und der Chefredaktor der Wochenzeitung Demokrata, András Bencsik.

Plakate und Banner griffen vor allem geopolitische Themen auf. Auf einem Transparent stand etwa: «Wir werden keine ukrainische Kolonie.» Unterstützer begründeten ihre Teilnahme mit dem Wunsch nach Stabilität: «Überall auf der Welt gibt es Unruhe, und in unserem kleinen Land wollen wir Frieden, Ruhe und Sicherheit bewahren. Und Orbán sorgt dafür», sagte eine Teilnehmerin aus der Universitätsstadt Pécs.

Parallel mobilisiert auch die Opposition. Oppositionsführer Péter Magyar kündigte für denselben Tag eine Gegenkundgebung in Budapest an. Beide Lager werfen sich gegenseitig ausländische Einflussnahme im Wahlkampf vor – Orbán spricht von Unterstützung aus Brüssel und Kiew für die Opposition, während seine Gegner ihm Nähe zum Kreml vorwerfen.

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