Bundeskanzler Friedrich Merz hat Forderungen aus der SPD nach direkten Gesprächen mit Wladimir Putin zurückgewiesen. «Die Gespräche sind vor allen Dingen zwischen der Ukraine und Russland notwendig», sagte der CDU-Politiker. Deutschland sehe sich in diesem Konflikt nicht als Vermittler: «Wir sind hier kein Vermittler.»
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Merz betonte zugleich, man unterstütze den Dialogprozess und hoffe auf baldige Fortschritte. «Wir begleiten diese Gespräche mit grosser Unterstützung und der grossen Hoffnung, dass es möglichst bald dann auch zu einem Abschluss kommt.»
Auch Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zeigte sich zurückhaltend. Verhandlungen würden derzeit «in der Tat vor allem zwischen der Ukraine und Russland geführt». Einen Zeitpunkt für direkte Kontakte europäischer Regierungschefs mit dem Kreml könne man «derzeit nicht sehen», so Klingbeil.