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«Wir schaden uns mittlerweile sehr»: CDU-Ministerpräsident Kretschmer hinterfragt Russland-Sanktionen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stellt die Wirksamkeit der Russland-Sanktionen in Frage. «Wir schaden uns mittlerweile mehr, als wir irgendeine Wirkung in diesem Land erreichen», sagte der CDU-Politiker dem Sender N-TV.

Kretschmer betonte zugleich die Notwendigkeit militärischer Stärke, unabhängig vom russischen Präsidenten: «Wir müssen dafür sorgen, dass wir nicht aufrüsten wegen Putin, sondern uns sicher machen. Man kann nur in Frieden leben, wenn man sich sicher aufstellt.»

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa11977869 Saxony State Premier Michael Kretschmer talks on a phone during a session of the German Federal Council 'Bundesrat' in Berlin, Germany, 21 March 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Zuvor hatten bereits die CDU-Politiker Jan Heinisch und Thomas Bareiss eine spätere Rückkehr zu russischen Gasimporten ins Gespräch gebracht. Eine CDU-Sprecherin erklärte dazu: «Die Spekulationen über eine mögliche Wiedereröffnung der Pipeline Nord Stream 2 spiegeln Einzelmeinungen wider und entsprechen nicht der Position der CDU Deutschlands.» Ziel bleibe die Unabhängigkeit von russischem Gas.

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