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Moskau hat erneut ein persönliches Treffen zwischen Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj ins Spiel gebracht – allerdings unter einer klaren Bedingung: Der ukrainische Präsident müsse dafür nach Moskau reisen, berichtet das Portal The Kyiv Independent.
«Wir haben uns nie geweigert und weigern uns auch jetzt nicht», erklärte Kreml-Berater Juri Uschakow. Man sei bereit, Selenskyj in Russland sowohl Sicherheit als auch «arbeitsfähige Bedingungen» zu garantieren. Die Aussage folgt auf Äusserungen des ukrainischen Vize-Aussenministers Andrij Sybiha, gemäss denen Selenskyj bereit ist, Putin persönlich zu treffen – zur Klärung territorialer Fragen und der Zukunft des russisch besetzten Atomkraftwerks Saporischschja.
Das russische Angebot erfolgt vor dem Hintergrund neuer diplomatischer Bewegung: Am 1. Februar soll die nächste Gesprächsrunde zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine stattfinden. US-Präsident Donald Trump will ein solches Spitzentreffen ermöglichen. Ein hochrangiger US-Beamter sagte Journalisten: «Ich glaube nicht, dass wir so weit davon entfernt sind.»